Mensch, ärgere dich nicht,

– Was kann ich ändern und was darf ich loslassen?

– Was kann ich ändern und was darf ich loslassen?“

Wir haben uns damit beschäftigt, wie viel Kraft wir manchmal für Dinge verbrauchen, die bereits geschehen sind oder außerhalb unseres Einflusses liegen.

Dabei haben wir verschiedene Bereiche betrachtet:

Die Vergangenheit können wir nicht mehr verändern. Wir können aber lernen, anders mit ihr umzugehen, uns selbst zu vergeben und aus dem Geschehenen neue Schritte abzuleiten.

Auch andere Menschen können wir nicht nach unseren Vorstellungen verändern. Wir können jedoch Grenzen setzen, uns von negativer Stimmung abgrenzen und selbst entscheiden, was wir an andere weitergeben.

Äußere Umstände wie Verspätungen, Pannen oder andere unerwartete Ereignisse liegen häufig außerhalb unserer Kontrolle. Trotzdem haben wir oft die Möglichkeit, unseren Umgang damit zu verändern.

Auch die Probleme und Ungerechtigkeiten der ganzen Welt können wir nicht allein lösen. Wir können aber dort beginnen, wo unser eigener Einfluss liegt: bei unserem Verhalten, unseren Entscheidungen und bei den Menschen, die uns begegnen.

Ein weiterer Punkt war der Vergleich mit anderen Menschen. Geld, Besitz, Erfolg oder das scheinbar perfekte Leben anderer sagen wenig darüber aus, wie erfüllt ein Leben tatsächlich ist.

Und schließlich ging es auch um Verlust, Trauer und Dinge, die sich nicht rückgängig machen lassen. Akzeptanz bedeutet dabei nicht, etwas gutzuheißen oder keinen Schmerz mehr zu empfinden. Es bedeutet, langsam einen Weg zu finden, mit dem Geschehenen weiterzuleben.

Der zentrale Gedanke des Abends war:

Wo endet meine Macht – und wo beginnt meine Verantwortung?

Was außerhalb meines Einflusses liegt, muss ich nicht ständig bekämpfen. Wo ich Einfluss habe, kann ich handeln – manchmal beginnt Veränderung mit einem sehr kleinen Schritt.

Ich möchte euch einladen, euch in den kommenden Wochen selbst ein wenig mit diesem Thema zu beschäftigen.

Dazu stelle ich euch die Unterlagen zum Thema unseres Lichtraum-Abends zur Verfügung.
Über die folgenden Buttons könnt ihr sie direkt abrufen:

Besonders könnt ihr euch immer dann, wenn euch etwas stark ärgert, drei Fragen stellen:

1. Kann ich das Geschehene noch verändern?

2. Was davon liegt jetzt in meinem Einflussbereich?

3. Was ist der kleinste gute Schritt, den ich jetzt gehen kann?

Es geht dabei nicht darum, Ärger oder andere Gefühle zu verbieten. Es geht darum, bewusster zu erkennen, wo unsere Kraft etwas bewirken kann – und wo wir lernen dürfen, sie nicht unnötig zu verbrauchen.

Vielleicht begleitet euch dabei dieser Satz:

„Ich muss nicht alles verändern. Ich möchte erkennen, was heute in meiner Hand liegt.“

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